Schlüsseldienst für Nürnberg und seine Stadtteile 0176 4287 6015

Für Eigentümer und Verwaltungen

Schließanlagen Nürnberg

Diese Seite richtet sich nicht an jemanden, der gerade vor der eigenen Wohnungstür steht. Sie richtet sich an Eigentümer, Hausverwaltungen und Betriebe, die für ein ganzes Gebäude entscheiden: welche Türen dazugehören, wer hinter welche darf und was davon schriftlich festgehalten wird.

Kostenlose & unverbindliche telefonische Beratung — Eine Anlage wird geplant, bevor sie gerechnet wird.

Fachkraft prüft ein Zutrittslesegerät neben einer Tür
Ob ein Gebäude rein mechanisch geschlossen bleibt oder einzelne Türen mechatronisch bekommt, gehört an den Anfang der Planung — nicht an ihr Ende.

Der Anlass

Ab wann ein Haus mehr braucht als einzelne Zylinder

Solange es um eine Tür geht, geht es um einen Zylinder. Sobald mehrere Parteien dieselben Wege benutzen, geht es um eine Ordnung. Alle Leistungen an Haus-, Keller- und Wohnungstür zeigt die einzelne Arbeit — hier steht, was daraus wird, wenn ein Gebäude als Ganzes betrachtet wird.

  • Ein Hauseingang, viele Parteien

    Haustür, Hoftür, Kellerabgang, Waschküche, Müllraum, Fahrradkeller: An jeder dieser Türen hängt derselbe Personenkreis. Ohne Anlage trägt jede Partei einen Bund, an dem ein halbes Dutzend Schlüssel klimpert, von denen die meisten nur selten gebraucht werden.

  • Der Schlüssel, der zu weit reicht

    Gewachsene Bestände haben fast immer einen Schlüssel, der historisch überall passt — beim Hausmeister, beim Vorbesitzer, bei einer Firma, die vor längerer Zeit im Haus gearbeitet hat. Wo dieser Schlüssel heute liegt, weiß niemand mehr genau, und genau das ist das Problem.

  • Verwalteter Bestand ohne Übersicht

    Eine Hausverwaltung betreut mehrere Objekte, und jedes hat seine eigene Geschichte. Was fehlt, ist selten ein Zylinder. Es fehlt das Blatt, auf dem steht, welcher Schlüssel welche Tür öffnet.

  • Gewerbliche Zutritte mit Abstufung

    In Praxis, Kanzlei oder Werkstatt sollen alle den Haupteingang öffnen, aber nicht alle das Lager, das Archiv oder den Technikraum. Diese Abstufung ist keine Frage des Vertrauens, sondern der Zuständigkeit.

  • Ein Schlüssel aus dem Bestand fehlt

    Der Verlust wiegt in einer Anlage schwerer als an einer Einzeltür, weil ein Schlüssel dort mehrere Türen betrifft. Was dann der Reihe nach zu tun ist, steht unter Verlorener Schlüssel innerhalb einer Anlage.

  • Zutrittsordnung ist nicht Türsicherung

    Eine Anlage regelt, wer hineindarf. Wie lange eine Tür einem Hebelversuch standhält, ist eine andere Frage — sie gehört zur Türsicherung im Mehrparteienhaus und wird oft im selben Zug mitentschieden.

Vier Bauformen

Welche Art von Anlage zu welchem Gebäude passt

Die Begriffe klingen ähnlich und meinen Verschiedenes. Welche Bauform trägt, ergibt sich aus dem Gebäude und nicht aus einem Katalog — und manchmal lautet die ehrliche Antwort, dass gar keine Anlage nötig ist: Einzelner Zylinder statt ganzer Anlage.

Gleichschließung

Alle Zylinder einer Gruppe sind gleich geschlossen: Ein Schlüssel öffnet jede Tür dieser Gruppe, und jeder dieser Schlüssel öffnet jede dieser Türen. Sinnvoll dort, wo derselbe Personenkreis ohnehin überall hindarf — etwa Wohnungstür, Kellerabteil und Speicherabteil einer einzelnen Partei.

Zentralschließanlage

Jede Wohnung behält ihre eigene Schließung. Zusätzlich sperrt jeder Wohnungsschlüssel die gemeinsam genutzten Türen: Haustür, Keller, Müllraum. Der Nachbar kommt damit an seine eigene Wohnung, nicht an Ihre. Das ist die übliche Form im Nürnberger Mehrparteienhaus.

General- und Hauptschlüsselanlage

Kurz GHS: eine Hierarchie statt einer Fläche. Unten steht der Einzelschlüssel für die einzelne Tür, darüber der Hauptschlüssel für einen Bereich, ganz oben der Generalhauptschlüssel. Für Objekte mit Etagen, Abteilungen oder mehreren Häusern an einer Hofzufahrt.

Mechanisch oder mechatronisch

Rein mechanisch entscheidet das Schlüsselprofil, welche Tür aufgeht — die Berechtigung steckt im Metall. Mechatronisch kommt Elektronik hinzu, und die Berechtigung liegt nicht mehr allein dort. Beides hat seinen Ort. Welcher Weg zu Ihrem Gebäude passt, ist eine der ersten Fragen im Gespräch und nicht die letzte.

Das eigentliche Werkstück

Der Schließplan entscheidet, nicht der Zylinder

Zylinder sind Material, und Material lässt sich beschaffen. Die Leistung, die eine Anlage trägt, ist das Dokument davor: der Schließplan. Er hält fest, welcher Schlüssel welche Tür öffnet — Zeile für Zeile, Tür für Tür, bevor überhaupt etwas eingebaut wird.

Deshalb beginnt eine Anlage nicht an der Tür, sondern an einem Tisch. Das Gebäude wird durchgegangen, jede Tür eingetragen, die dazugehören soll, und dahinter geschrieben, wer sie öffnen können muss. Erst wenn dieses Blatt stimmt, wird bestellt.

Später ist der Plan das Gedächtnis der Anlage: Wer erweitert, wer eine Wohnung neu vergibt, wer nach einem Verlust entscheiden muss, liest zuerst dort nach. Die Wörter, die dabei fallen, stehen erklärt unter Gleichschließung, GHS, Schließplan, Sicherungskarte.

  • Welche Türen hineingehören

    Haustür und Hoftür fast immer, Keller, Waschküche, Müllraum und Dachboden meistens, Wohnungstüren nur dann, wenn die Eigentümerseite das ausdrücklich so will.

  • Was bewusst draußen bleibt

    Ein Technikraum, ein Archiv oder ein Lager kann außerhalb der Anlage geführt werden. Nicht jede Tür gewinnt dadurch, dass sie im Plan steht.

  • Not- und Gefahrenfunktion

    Ein Zylinder mit NG lässt sich von außen schließen, auch wenn innen ein Schlüssel steckt. In einem Haus, in dem mehrere Parteien dieselbe Tür benutzen, ist das keine Spielerei.

Hand hält einen Profilzylinder
Am Ende hängt an jeder Zeile des Plans ein Zylinder mit genau der Schließung, die dort vorgesehen ist — und mit keiner anderen.

Fünf Schritte

Von der Bedarfsaufnahme bis zur festgehaltenen Übergabe

Eine Anlage entsteht in einer festen Reihenfolge, und keiner der Schritte lässt sich vorziehen. Warum am Anfang trotzdem keine Liste steht, sondern ein Gespräch, erklärt Warum eine Anlage individuell geplant wird.

  1. Bedarfsaufnahme

    Das Objekt wird angesehen: welche Türen, wie viele Parteien, wie viele Schlüssel. An jedem Zylinder wird gemessen, ab Stulpschraube nach beiden Seiten, denn ein falscher Überstand ist entweder unsicher oder passt schlicht nicht. Beim Einsteckschloss kommen Dornmaß, Entfernung und Vierkant dazu.

  2. Schließplan

    Der Entwurf geht an die Eigentümerseite oder die Verwaltung. Dort wird gelesen, geändert und freigegeben. Diese Freigabe ist der Punkt, ab dem die Anlage feststeht — davor ist alles noch verhandelbar, danach kostet jede Änderung Material.

  3. Konfiguration

    Nach dem freigegebenen Plan werden die Zylinder geschlossen und die Schlüssel zugeordnet. Was hier entsteht, lässt sich später nur im Rahmen des Plans ergänzen. Genau deshalb liegt der Aufwand davor.

  4. Montage

    Stulpschraube lösen, Schlüssel leicht drehen, bis der Schließbart bündig steht, Zylinder seitlich herausziehen, den neuen einsetzen, Schraube fest, Funktion prüfen. An jeder Tür einzeln und an jeder Tür mit Probelauf, auch am Kellerabgang, den sonst niemand ausprobiert.

  5. Festgehaltene Übergabe

    Zum Schluss wird notiert, wer welchen Schlüssel bekommen hat. Die Sicherungskarte geht an die Auftraggeberseite. Ab hier läuft die Anlage — und bleibt nachvollziehbar.

Kostenlose telefonische Beratung für Schließanlagen

Was eine Anlage umfasst, entscheidet sich am Gebäude. Deshalb steht auf dieser Seite keine Zahl, sondern eine Nummer.

Im Gespräch gehen wir durch, was den Aufwand bestimmt: wie viele Türen und Schlüssel zusammenkommen, welche Zylinderlängen verbaut sind, ob rein mechanisch oder mechatronisch gearbeitet werden soll, wie weit die Anfahrt reicht und ob sich alle Türen an einem Stück erreichen lassen. Für Verwaltungen mit mehreren Objekten lohnt ein längeres Gespräch für Hausverwaltungen.

Jetzt anrufen0176 4287 6015

Kostenlose & unverbindliche telefonische Beratung — Sie sprechen direkt mit dem Betrieb, der die Anlage anschließend auch montiert.

Ohne Sicherungskarte kein berechtigter Zweitschlüssel

Zu einer Anlage mit geschützten Schlüsseln gehört ein Dokument, das über jede spätere Nachfertigung entscheidet: die Sicherungskarte, je nach System auch Sicherungsschein genannt. Sie ist kein Garantieschein, auch wenn sie so aussieht, und sie ersetzt keine Rechnung.

  • Sie gehört zur Anlage, nicht zur Wohnung

    Im Mehrparteienhaus liegt sie in aller Regel bei der Eigentümerseite oder der Verwaltung — nicht in der Küchenschublade der Partei, deren Schlüssel sie betrifft.

  • Ohne sie entsteht kein legitimes Duplikat

    Genau das ist ihr Zweck: Wer einen geschützten Schlüssel findet, kann ihn nicht berechtigt nachfertigen lassen. Der Schutz liegt im Papier und nicht nur im Profil.

  • Ist die Karte weg, ist ein Weg weg

    Die Anlage schließt weiter, aber der geordnete Weg zu weiteren Schlüsseln ist unterbrochen. Melden Sie den Verlust dort, wo die Anlage geführt wird, und halten Sie den Schließplan bereit.

Zwei Rollen

Wer beauftragt, wer entscheidet, wer meldet

An einer Anlage sind fast immer zwei Seiten beteiligt, und beide haben eine eigene Aufgabe. Das Folgende ist die Grundlinie und ersetzt keine Rechtsberatung: Mietvertrag und Einzelfall gehen vor.

Eigentum und Verwaltung

Die Seite, die entscheidet

Die Anlage gehört zum Gebäude, nicht zur einzelnen Wohnung. Auftrag, Freigabe des Schließplans, Ausgabe und Rücknahme der Schlüssel liegen hier. Auch die Frage, ob nach einem Verlust tatsächlich getauscht wird, beantwortet diese Seite — nicht die Partei, der der Schlüssel abhandengekommen ist.

Mieterin und Mieter

Die Seite, die meldet

Ein Verlust ist der Vermieterseite oder der Verwaltung unverzüglich zu melden. Nach der Linie des Bundesgerichtshofs trägt die Mietpartei die Kosten einer neuen Anlage nur bei konkreter Missbrauchsgefahr und nur dann, wenn die Anlage auch wirklich ausgetauscht wird. Ausführlich nachzulesen: Zylindertausch und Schließanlage im Mietverhältnis.

Nachprüfbar

Woran sich die Arbeit an einer Anlage messen lässt

Nichts davon ist ein Siegel. Es sind drei Dinge, die Sie nach der Montage entweder in der Hand halten oder im Ordner wiederfinden.

Der Plan liegt vor dem Einbau

Bevor der erste Zylinder bestellt wird, steht schriftlich fest, welcher Schlüssel welche Tür öffnet. Was danach kommt, ist eine Änderung am Plan und keine Improvisation am Türblatt.

Die Übergabe wird notiert

Wer welchen Schlüssel bekommen hat, wird bei der Ausgabe festgehalten. Zieht jemand aus, ist damit auch klar, was zurückkommen muss und was nicht.

Die Sicherungskarte bleibt bei Ihnen

Sie wandert nicht in eine Werkstattschublade. Wer die Anlage verantwortet, hält auch das Dokument, ohne das kein weiterer berechtigter Schlüssel entsteht.

Wo Anlagen dichter stehen

Nürnberger Quartiere, in denen ganze Häuser verwaltet werden

Die Bausubstanz bestimmt den Bedarf. Vier Quartiere stehen dafür besonders: Schließanlagen in Langwasser mit den niedrigen Mehrfamilienhäusern der geplanten Trabantenstadt, Schließanlagen in Eberhardshof, wo aus früheren Industrie- und Versandhausflächen Wohnungen geworden sind, Schließanlagen in Schweinau mit Nachkriegswohnbau direkt neben den alten Werksgeländen und Schließanlagen in St. Leonhard, dem Arbeiterwohnquartier für ebendiese Fabriken.

Auch dort geht es häufig um ganze Häuser: dichte Mietshausquartiere, enge Höfe, Hinterhäuser mit eigenem Zugang, dazu Ladenlokale und Praxen im Erdgeschoss, die eine eigene Abstufung brauchen. In Mögeldorf und Ziegelstein überwiegt dagegen das einzelne Haus mit Garten — dort ist eine Anlage selten die richtige Antwort.

Vier Fragen

Was Eigentümer und Verwaltungen vorher wissen wollen

Lässt sich eine bestehende Anlage später erweitern?
Das hängt am System und daran, ob der Schließplan noch vorliegt. Solange die Anlage geführt wird und das Blatt auffindbar ist, ist eine Erweiterung ein geordneter Vorgang: neue Zeile, neue Schließung, neuer Zylinder. Fehlt der Plan, ist der erste Schritt nicht der Einkauf, sondern die Bestandsaufnahme. Deshalb fragen wir am Telefon zuerst nach dem Plan und erst danach nach dem Zylinder.
Ein Schlüssel aus der Anlage ist verloren — muss jetzt alles getauscht werden?
Nicht automatisch. Zuerst zählt, ob sich der Schlüssel überhaupt einem Gebäude zuordnen lässt: Ein Bund, der ohne Anhänger irgendwo liegen bleibt, ist eine andere Lage als ein Schlüssel, der zusammen mit Ausweis und Anschrift abhandengekommen ist. Gemeldet gehört der Verlust in beiden Fällen, und über einen Austausch entscheidet bei einer Anlage die Eigentümerseite. Nach der Linie des Bundesgerichtshofs fällt ein Ersatz durch die Mietpartei nur bei konkreter Missbrauchsgefahr an, und nur dann, wenn die Anlage tatsächlich ausgetauscht wird. Das ist die Grundlinie, keine Rechtsberatung.
Mechanisch oder mechatronisch — was empfehlen Sie?
Ohne das Objekt gesehen zu haben: nichts. Rein mechanisch steckt die Berechtigung im Schlüsselprofil, sie ist dauerhaft und braucht keinen Strom. Mechatronisch liegt sie in der Elektronik, und die Anlage kann anders auf Veränderungen reagieren. Welcher Weg trägt, hängt vor allem daran, wie oft sich der Personenkreis in Ihrem Gebäude ändert. Diese Frage gehört an den Anfang der Planung und nicht ans Ende.
Was kostet eine Schließanlage?
Auf dieser Seite steht dazu bewusst keine Zahl, weil es keine gibt, die für zwei Gebäude gleichzeitig stimmt. Den Aufwand bestimmen die Menge der Türen und Schlüssel, die vorhandenen Zylinderlängen, die Bauform der Anlage, die Entscheidung zwischen mechanisch und mechatronisch, der Anfahrtsweg und der Zustand der Türen. Deshalb steht am Anfang eine kostenlose und unverbindliche telefonische Beratung, in der der Preis individuell festgelegt wird, bevor etwas bestellt oder eingebaut wird.

Erst der Plan, dann die Zylinder

Nennen Sie uns das Objekt, die Menge der Parteien und die Türen, die dazugehören sollen. Alles Weitere entsteht in genau dieser Reihenfolge.

Kostenlose & unverbindliche telefonische Beratung — die Zahl steht fest, bevor der erste Zylinder bestellt wird.